Simon and his Story



Was ist eine "Simon-Show" ?


Kurz und knapp: Simons Tontechniker baut in kürzester Zeit eine professionelle Musikanlage auf. Simon geht auf die Bühne oder erklärt einen Bereich zur Bühne. Die klassische Simon Show dauert 45min - nicht zu kurz und nicht zu lang.

Die Gangart wie ein Publikum unterhalten werden muss, weiß Simon. Die Titel, die er singt, bestimmt er während des Auftritts spontan wie ein Discjockey. Sein Repertoire besteht aus großen Show-Classics, Evergreens und Oldies.
Elvis, Dean Martin, Sinatra, Neil Diamond.... alte Rock n´Roll Goodies. Schweißtreibende, ausdrucksstarke Kracher genauso wie Titel, die dem coolsten Zuschauer unter die Haut gehen. Simon singt grundsätzlich live, in akzentfreiem Englisch. Er versteht und fühlt jeden gesungenen Satz. Vor allem versteht er sein Publikum.

"Die richtige Songauswahl, den Song liefern können, ist vorausgesetzt. Die Schlacht wird aber durch Entertainment gewonnen. Damit meine ich keine flache Comedy, sondern maßgeschneiderte Moderation und Situationskomik."

1500 Shows seit 1996

"Als ich anfing live zu singen und das Publikum zu unterhalten ging ich noch als typischer Elvisimitator durch. Zum glück habe ich früh gemerkt, das man da in einer Schublade voller Idioten ist. Heute bin ich einfach Simon in verschiedenster Dosis. Ich singe Oldies, die ich liebe und unterhalte Menschen aller Art. ich kann gar nicht anders."

Wer ist Simon Krebs?


Das ist schwierig.

In Kindstagen war Simon immer ein Aussenseiter. Wenn er aber etwas zu erzählen hatte, hat man zugehört.
Er ist sensibel, chaotisch und stolz... wenn es aber darauf ankommt voll organisiert und diszipliniert.
Er ist ein zuverlässiger Geschäftspartner. Manchmal lethargisch und introvertiert.... Die Kreativität bleibt aber die treibende Kraft.
Er hasst Druck, kann aber unter ihm bestehen.
Simon ist ein Genießer, ein Ausreizer. Ein Grenzgänger, der aber noch die Kontrolle behält. Er sucht ständig nach Inspiration. Simon kümmert sich um seine Prägung gezielt, studiert Menschen, hört zu und hin. Er schätzt Bodenständigkeit und ist ein Realist. Simon liebt seine Eltern und seinen Beruf.

Simon Krebs - autobiografisch Teil 1


Für die, die´s genau wissen wollen :)

Hi,ich bin Simon Krebs.
Ich wurde am 31.5.1980 in Solingen geboren.
Das Solinger Krankenhaus war wohl seinerzeit das bessere. Gelebt habe ich immer in Langenfeld/Rheinland. So ziemlich genau zwischen Düsseldorf und Köln.

Meine Eltern passten schon damals nur bedingt zusammen. Aufgrund religiöser Zwänge hatten Dieter Krebs und Marita Hübscher aber am 7.7.77 geheiratet. Meine Mutter war damals Bankangestellte, mein Vater arbeitete als Monteur für einen Großküchenhersteller. Als der Arbeitgeber meines Vaters seine Firma verlor, sah mein Vater die Chance eine eigene Firma als Großküchenhändler und Servicedienstleistender zu gründen. Noch keine 30 Jahre entschied er auch ein Reihenhaus zu kaufen.
Meine Mutter kümmerte sich verstärkt um mich, bis sie eines Tages entschied, ihr leben gänzlich zu verändern. Raus aus der Religionsgemeinschaft und gelöst von den Träumen und Taten meines Vaters.

Als ich so ungefähr 5 Jahre alt war, befand ich mich inmitten der Wirren mehrerer Sorgerechtsprozesse.
Das war alles nicht einfach, auf der anderen Seite war es eine frühe Möglichkeit trotz schwieriger Umstände sein Leben zu meistern. Ungewöhnlicherweise bekam mein Vater das Sorgerecht. Als Kind hatte ich auch dafür plädiert, da ich dachte, anders als meine Mutter, in der Religionsgemeinschaft bleiben zu müssen. Schließlich waren da ja auch meine Sandkastenfreunde :)

1986 wurde ich eingeschult.
Im gleichen Jahr heiratete mein Vater zum zweiten mal.

Was für eine Scheißidee. Das sieht mein Vater heute auch so....also kann man das so schreiben :)
Mit Verlaub.....wenn ich heute als erwachsener Mann Vaters 2. Ehefrau analysiere, komme ich zu dem Schluss.....blabla
Auf jeden fall zeigen die gerichtlichen psychologischen Gutachten das, was ich Kind auch wusste, aber nicht sagen durfte. Zugegeben, Kinder können auch grausam sein. Aber "an der Waffel" hatte ich keinen.
Also wurde ich geprägt von meiner flüchtenden, suchenden Mutter, meinem bauernschlauen und schlitzohrigen Kumpeltypenpapa. Meiner religiös-fanatischen, aber sonst recht inhaltlosen Stiefmutter und dem neuen Partner meiner Mutter, auch ein bunter Typ.
Damals doof. Heute Gold wert.

Die gesamte Grundschulzeit war ich gleichzeitig Klassenclown und einer der 5 "Einsen "nach Hause bringt. Auf der Realschule waren es dann später 5 "Vieren" :)
Mit 6 Jahren habe ich im Wohnzimmerschrank meines Vaters eine ElvisLP entdeckt. Meine Eltern sind beide keine großen Leuchten, wenn es um´s Thema Musik geht. Keine leidenschaftlichen Hörer, keine Kenntnisse. Sozusagen normal verbrauchend. wdr 4 und swr 3. Also die ElvisLP, die war halt einfach so da. Halt so ne´ Greatest Hits, die man mal im Angebot gekauft hat. Wenn mir alles auf den Sack ging....Der Elvis war für mich da.
Und er war der Zugang für meine ganze frühkindliche Begeisterung für Rock n´Roll, für Aufstand und Anstinken, Freiheit und Gerechtigkeit... Was man so denkt als denkendes Kind. Meine Schulkollegen hörten Madonna und MC Hammer oder so. Und ich hatte die ganze alte Garde auf dem Walkman. 50er, 60er und 70er. Ich war retro bevor retro cool wurde.
Ein Instrument habe ich nie erlernt. Etwas Schlagzeug. Aber ich fing an, meine Klassenclownmentalität mit Musik zu verbinden. Keine lokale Mini-Play-back-Show war vor mir sicher. Im Unterricht, auf dem Schulhof, in der Jugendherberge....Meine Musik wurde missioniert. Unbewusst schaffte ich Bühnen als Ventil alles das rauszulassen, was ich als Kind schon zu verarbeiten hatte.
Zeitgleich war ich ja noch immer in dem religiösen Umfeld und lernte dort mit Menschen aller Art in Kontakt zu treten. Als Kind habe ich schon biblische Vorträge gehalten. Im Pubertätsalter wurden die Vorträge vor der Gemeinde auch zum Ventil. Subtiles Auskotzen. Anklagen, ohne anzugreifen.
Von 1990 bis 1996 ging ich auf die Johann-Gutenberg-Realschule in Langenfeld. Ich war kein Prügeltyp, kein Schulhofraucher, kein Mädchenschwarm. Ein Außenseiter mit anderer Musik und diesem Wachtturm und Erwachet-Gedöns.
Als intelligenter Unterrichtstörer war ich gut. In Englisch und beim Theater. Da war ich gut. Deutsch vielleicht noch. Alles andere hat mich nicht interessiert. Ich habe es nicht gefördert und auch nicht fördern lassen. Und ich würde es wieder so machen :)

Direkt nach der Realschule begann ich eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann mit der Fachrichtung Möbel. 3 Jahre Möbelzentrum Vonnahme in Hilden und 3 Jahre die Möbelfachschule in Köln. Der Gedanke war den Kaufmann in der Tasche zu haben, und den Klassenclown und Prediger in einen Verkäufer abzuwandeln.
Letztlich habe ich alles umgewandelt und abgewandelt. Ich bin durch und durch....na? na? na?

EIN ENTERTAINER

Simon Krebs - autobiografisch Teil 2